Garmin Always-On-Display erklärt
Das Always-On-Display zeigt die Uhrzeit dauerhaft auf dem Display an, statt nur beim Anheben des Handgelenks aufzuwachen. Ob sich das für den Akku lohnt, hängt ganz von deinem Display ab.
Was es ist
Ist Always-On aktiviert, bleibt das Watchface jederzeit sichtbar. Ist es deaktiviert, schaltet sich das Display ab und leuchtet nur auf, wenn du das Handgelenk hebst oder darauf tippst. In beiden Fällen trackt die Uhr weiter — es geht hier nur um das Display.
Der Akku-Kompromiss
Bei MIP-Displays ist Always-On praktisch kostenlos, weshalb die meisten Besitzer es aktiviert lassen. Bei AMOLED-Displays kostet es spürbar Strom, weil leuchtende Pixel Energie ziehen. Deshalb wird ein gutes AMOLED-Watchface im Always-On-Modus abgedunkelt und vereinfacht — eine große, umrandete Uhrzeit, geringe Helligkeit, weniger leuchtende Pixel — um Garmins Vorgaben einzuhalten und Akku sowie Display zu schonen. Nicht sicher, welches Display du hast? Sieh dir AMOLED vs. MIP an.
Wie ein gutes Watchface damit umgeht
- Wechselt bei gesenktem Handgelenk zu einem abgedunkelten, umrandeten Layout.
- Hält die Zahl leuchtender Pixel niedrig (deutlich unter der von Garmin für Always-On erlaubten Helligkeit).
- Verzichtet im Ruhezustand auf Animationen und aufwendige Daten und stellt das volle Design bei angehobenem Handgelenk wieder her.
Wie man es ein- oder ausschaltet
Gehe zu Einstellungen → Watchface → (dein Watchface) → Always On, oder bei manchen Modellen Einstellungen → System → Display → Always-On-Display. Viele Watchfaces haben zudem eine eigene “Im Always-On abdunkeln”-Option in der Connect IQ App.
Sorgen wegen des Akkus? Lies Verbrauchen Garmin Watchfaces den Akku? — kurz gesagt: Ein akkuschonendes Watchface macht kaum einen Unterschied.